Software Zugang – Ultima II

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Die Ultima Reihe gilt bis heute als eine der Wegweiser in Sachen Rollenspiele und der Gestaltung von virtuellen Welten. Der zweite Teil mit dem Untertitel „The Revenge of the Enchantress“ ist nun auch in die Sammlung gekommen und entführt uns in die Welt von … Wohin eigentlich?

Ultima II spielt im Gegensatz zum Vorgänger nicht in Sosaria und auch nicht in Britannia wie in den Nachfolgern. Nein diesmal verschlägt es den Helden (der hier auch noch nicht Avatar genannt wird) auf die Erde um dort die böse Hexe Minax durch Zeit und Raum zu jagen und ihr das Handwerk zu legen.

Der Anfang beginnt wie auch im ersten Teil mit der Verteilung von Punkten auf den Charakter und dessen Attribute und der Wahl der Klasse und des Geschlechts des digitalen Alter Ego und schon geht es rund auf dem Weg zur Erde und zur Rettung derselben. Ultima II nimmt sich dabei auch manchmal nicht ganz so ernst, so etwa lobpreist der edle Barde Ronall Mc Donall seinen „Ride through“ ausgiebig und bittet uns in seinem Schenke Mc Donalls zu speisen.

Grafisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger wenig geändert. Außerhalb der Dungeons geht es in der Draufsicht übers Land und in den Verliesen wird in eine 3D Ansicht umgestellt.

Abe unter der Haube hat sie einiges getan. Waren Ultima und dessen Vorgänger Akalabeth noch in Basic geschrieben so wurde nun komplett in Assembler programmiert. Dadurch konnte die Welt nun viel größer und detailreicher werden. Apropos Welt, damit sich die Spieler beim Kampf durch die Zeiten nicht verirren lag dem Spiel eine auf Stoff gedruckte Landkarte bei. Diese Karte sollte von nun an eines der Markenzeichen der Ultima Reihe werden.

Ich persönlich freue mich sehr dieses Spiel nun in der Sammlung zu haben und wer weiß, vielleicht habe ich ja noch das Glück einmal ein original Ultima in meinen Händen zu halten.

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