Happy Birthday – 40 Jahre Sinclair ZX81

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Am 5. März 1981 erblickte der Sinclair ZX81 das Licht der Verkaufstresen, jedoch auch nicht wirklich, denn der Rechner war von Anfang an als Versandrechner zum selber zusammenbauen und für Anfänger gedacht. Der ZX81 war die Weiterentwicklung des ZX80 (der im Jänner 1980 veröffentlich wurde) und er war für viele Menschen, vor allem in Groß Britannien, der günstige erste Kontakt mit Computern.

Die technischen Eigenschaften lesen sich für heutige Verhältnisse wie ein schlechter Witz. 1 Kilobyte RAM und eine Auflösung 64×48 Pixel oder 32×24 Zeichen, kein Ton und nur eine Folientastatur. Aber der unglaublich günstige Preis von 69,95 £ war ein Argument das angesichts der, teilweise um ein Vielfaches teureren Konkurrenzprodukte, für reißenden Absatz sorgte. Zum Vergleich einen Acorn Atom Bausatz gab es ab etwa 120 £, der Apple II startete bei etwa 549 £, einen Atari 400 gab es ab etwa 295 £ und den Commodore VIC-20 bekam man für etwa 160 £. Dieser Kampfpreis konnte vor allem durch die ULA (Uncommitted Logic Array) bewerkstelligt werden. Denn im Vergleich zum Vorgänger konnten durch diesen Custom Chip viele kostspielige Chips eingespart werden.

So war es, wenn man selber ein wenig löten konnte, mit relativ wenig Geld möglich sich einen der neuen Heimcomputer nach Hause zu stellen. Und natürlich gab es bald Ersatz für die leidige Tastatur und weitere Peripherie wie z.B. Speichererweiterungen, Drucker, Joystick Interfaces usw.

Der ZX81 hat im deutschsprachigen Bereich nie den großen Durchbruch geschafft, aber er hat sicher dazu beigetragen das sich Heimcomputer verbreitet haben und das mehr Menschen sich für dieses „neue“ Hobby begeistern konnten.

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