Einer für Vieles: Der MiSTer im KCM

Kategorien: Neuzugang

Was macht man wenn man eigentlich keinen Platz hat aber trotzdem gerne Retrospiele spielt oder ein neues, altes System ausprobieren will? Oder wenn da System das man gerne haben würde, unerschwinglich Teuer oder nur sehr schwer erhältlich ist?

Die Antwort lautet meistens Emulation. Inzwischen gibt es unzählige Möglichkeiten alte Systeme auf neuen zu emulieren da diese alten Systeme meistens nur einen Bruchteil der Leistung modernen Computer haben und es so einfach ist sie zu emulieren.

Aber Emulation ist meistens nicht so genau wie es gerne möchte, oder Lagbehaftet, oder einfach nicht 100 Prozent kompatibel. Deshalb gibt es seit einiger Zeit eine andere Möglichkeit um in den Genuss der alten System zu kommen: FPGA (englisch: Field Programmable Gate Array)

Hier ein kurzer Auszug aus dem Wikipedia Artikel:
Durch Konfiguration der intern vorhandenen Elemente können in einem FPGA verschiedene Schaltungen und Funktionen realisiert werden. Diese reichen von Schaltungen geringer Komplexität, wie z. B. ein einfacher Synchronzähler oder Interfaces für Digitalbausteine, bis hin zu hochkomplexen Schaltungen wie Speicher-Controller und vollständige Mikroprozessoren.

Ich habe mir nun einen Vertreter dieser FPGA Boards zugelegt, den „MiSTer“. Dieses ist der Nacholger des MiST Boards und bietet deutlich mehr Leistung und die Anzahl der verfügbaren Gates wurde deutlich erweitert. So ist es nun auch möglich z.B. einen AGA Amiga komplett zu simulieren. Mehr erfahrt ihr hier auf der Wiki Seite des Projekts.

Der MiSTer mit dem MINIMIG Core und einem laufendne Amiga 1200

Die Leistung des Gerätes ist dabei durchwegs gut und erlaubt es viele verschiedene Systeme zu simulieren und das eben 100 Prozent korrekt.

Sysinfo am MiSTer Amiga 1200

Hier mal eine kleine Liste der aktuell verfügbaren Cores von Computer.

Es gibt noch zahlreiche Konsolen und Arcades die auf dem MiSTer laufen.

Der Vergleich zum RetroPi oder ähnlichem hinkt, da es sich hier nicht um eine Software Emulation handelt sondern der MiSTer sich quasi in das jeweilige System verwandelt und es nicht simuliert. Dadurch ist Hardwarenahe Programmierung möglich und die Kompatibilität ist nur auf einem Originalgerät größer. Der RasPi ist natürlich viel billiger, aber eben nur simuliert.

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