Neuzugang: Rings of Medusa

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In der griechischen Mythologie ist Medusa angeblich so schrecklich anzusehen das man sofort zu Stein erstarrt. Das kann man selbst nach über 30 Jahren von Rings of Medusa nicht sagen.

Bei dem im Jahre 1989 von Starbyte und Bomico veröffentlichten Spiel handelt es sich um eine waschechte Handelssimulation mit wirklich ansehnlicher Grafik. Als einziger Nachkomme des von der namensgebenden Göttin Medusa gestürzten Königs ist es nun am Spieler durch Handel und Eroberung mächtig genug zu werden um in der finalen Schlacht siegreich zu sein.

Um die Entscheidung in der Schlacht zu suchen benötigt der königliche Spross jedoch zuerst fünf magische Ringe. Diese gilt es durch klugen Handel, Eroberung von Städten, Schatzsuchen und Seeschlachten zu sammeln. Der Handelspart ist dabei der größte, doch es kommt immer wieder zu kleinen Action Einlagen, zum Beispiel bei Seeschlachten.

Städte können betreten werden um die verschiedenen Funktionen der Gebäude nutzen zu können. Auch ein Casino steht zur Verfügung in dem man sein durch Handel und Rohstoff Sammeln erwirtschaftetes Geld zu vermehren oder zu verlieren. Rings of Medusa sieht auf den Ersten Blick wir ein stark erweitertes Defender of the Crown aus, bietet jedoch deutlich mehr Abwechslung.

Das Spiel erschien für den Commodore 64, Amiga, Atari ST und MS-DOS und wurde auf allen Systemen in den verschiedenen Spielemagazinen durchwegs positiv bewertet. Auch heute noch ist das Spiel grafisch schön anzusehen und die Suche nach den Ringen macht immer noch Spaß. Wer also mal etwas Abwechslung sucht und gerne Strategiespiele mit Wirtschaftssystem mag sollte sich Rings of Medusa mal ansehen.

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