Spende ans Museum: Magnetblasenspeicher Module

Kategorien: Spende

In der Geschichte der Computer gab es immer wieder interessante Entwicklungen wie zum Beispiel Magenttrommeln als Massenspeicher, Mechanische Rechenmaschinen, oder eben auch Magnetblasenspeicher.

Diese Technik hat den riesen Vorteil das es sich um nicht flüchtigen Speicher handelt und keine beweglichen Teile beinhaltet. Magnetblasenspeicher ist daher recht unempfindlich gegen Erschütterungen und er behält seine Daten auch wenn der Strom ausgeschaltet wird, ähnlich einer heutigen SD Karte.

Folgende Beschreibung liefert Wikipedia: Magnetblasenspeicher ist eine Art von Computer-Datenspeicher, bei dem ein dünner Film eines magnetisierbaren Materials zum Einsatz kommt, in dem sich kleine magnetische Bereiche, die sogenannten Blasen (englisch Bubbles) befinden. Jede dieser Blasen speichert ein Bit Daten. Der Magnetblasenspeicher galt in den 1970er Jahren als vielversprechende Technologie, geriet aber in den 1980er Jahren bald gegenüber den Festplatten kommerziell ins Hintertreffen.

Wer das Buch „Der Bug: Extraleben Teil 2“ von Constantin Gilles gelesen hat, der wird sich vielleicht noch an den Computer erinnern um den es zu Beginn des Buches geht, den GRiD Compass 1100. Bei dem im Jahr 1982 erschienenen Rechner handelt es sich wohl um den ersten Computer den man als Notebook bezeichnen kann.

Neben dem Magnesiumgehäuse ist vor allem der verwendete Speicher zu erwähnen, eben Magnetblasenspeicher der in dem Gerät als Massenspeicher verwendet wird. Mein Dank geht an Viktor Kaltenböck und sein Team sowie der Firma Test-Fuchs, die mehrere Kassetten mit Magnetblasenspeicher dem Museum gespendet haben.

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