Elitäre Ziele und springende Königssprosse

Kategorien: Neuzugang

Der Weltraum, unendliche Weiten… Moment, falsches Universum. Wir wolen doch über Elite reden. Jenes Spiel das so viele da draußen so viele Stunden Freude, Frust und Spannung gebracht hat. Das Spiel das sich so schwer einordnen lies. Das Meisterwerk von David Braben und Ian Bell. Denn was diese beiden Herren aus den damaligen, sehr beschränkten Ressourcen der Heimcomputer holten, lässt einen heute nur staunen. Denn der Spieler kann das gigantische Weltall frei bereisen dabei stehen ihm 8 Sternensysteme mit jeweils 256 Planeten zur Verfügung. Macht summa sumarum 2048 Planeten. Für damalige 64 KiloByte RAM wirklich eine unglaubliche Leistung.

Elite auf dem BBC Micro
Und zum Vergleich auf dem Acorn Archimedes.

Diese einmalige Möglichkeit, das Spiel entweder als Pirat, oder als Kaufmann oder als Kopfgeldjäger zu spielen war neu und so konnte man viele Stunden zum Erforschen des Weltalls investieren. Elite war ein Meilenstein und viele Designer haben es als Vorbild genommen. Wer einmal den Schneewalzer beim Anflug auf die Raumstation gehört hat nach einer langen Mission und endlich zur Raumstation zurückkommt um endlich abzuspeichern der wird es niemals vergessen. Das Gefühl wen dann das Raumschiff auf den letzten Metern an den Wänden der Raumstation zerschellt, weil man das Geld für den Autopilot gespart hat :-).

Auch dieses Spiel zählt zu den Meilensteinen der Spielegeschichte und ist für viele eine wichtige Erinnerung. Der Prinz von Persien verwendet das Rotoskopie Verfahren um eine unglaublich flüssige und realitätsnahe Animation des Hauptdarstellers zu ermöglich. Dafür musste der Bruder des Programmieres Jordan Mechner in einem weißen Gewand verschiedene Sprünge usw. ausführen, er wurde gefilmt und dann per Hand abgezeichnet. Viel Arbeit, aber das Ergebnis sieht auch noch heute, nach über 30 jahren, immer noch sehr gut aus.

Der Spieler hat 60 Minuten zeit um den Prinzen aus dem Gefängnis durch viele Stockwerke zu seiner geliebten Prinzessin zu bringen, die von dem Groswesir Jaffar (Hallo Aladin?) entführt wurde um sie zur Heirat zu zwingen und so die Macht zu übernehmen. Anstelle von Leben gibt es als einzige Ressource die Zeit. Denn diese verrinnt unaufhaltbar. Jeder Tod kostet wertvolle Minuten. Und wenn man den Prinzen, trotz der wirklich tollen Steuerung, nicht im griff hat, stirbt dieser viele Tode.

Mal wieder tot.

Ich kann nur jedem empfehlen sich hie rmal das Youtube Video zum Retrokompott Stammtisch anzusehen. Dort wird ausgibig das Spiel gespielt.

«
»

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.